31 Clubassistenten wurden ausgebildet

 

Ausbildungsreihe der Bayerischen Sportjugend im Kreis III Cham

 

Cham (cdk). Am 22. und 23. September 2006 sowie 29. und 30. September 2006 bildete die Bayerische Sportjugend (bsj) unter der Leitung von Birgit Daschner 31 neue Clubassistenten in der Jugendherberge in Furth im Wald aus. Die Ausbildung zum Clubassistenten  beinhaltet 32 Unterrichtseinheiten sportbezogener und überfachlicher Jugendarbeit, die für eine spätere ÜL-J Ausbildung anerkannt werden.

 

Der Vorsitzende der bsj Hubert Lauerer begrüßte die Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren aus den verschiedensten Vereinen des Landkreises Cham. Im Anschluss klärte Rainer Schmid (bsj) auf: Was ist eigentlich ein „Clubassistent“? Was ist ein Übungsleiter? Was ist eine Juleica (Jugendleiterkarte)? Welche Vorteile bringt diese? Ebenso machte er deutlich, wer die Bayerische Sportjugend (bsj) ist, welche Aufgaben sie, welche Aufgaben der  Kreisjugendring und der Bayerische Landessportverband Cham im Landkreis erfüllen, welche Zuschuss- und Ausleihmöglichkeiten bestehen. Birgit Daschner sprach im Anschluss ausführlich über das Jugendschutzgesetz und seine Neuerungen.

 

 

Kennenlern-Spiele mal anders.

 

Am Samstagvormittag erhielten die Jugendlichen von Bernhard Naglschmidt vom Amt für Jugend und Familie des Landratsamtes Cham und der Dipl.-Sozialpädagogin (FH) Silke Müller wertvolle Informationen über die neuen Medien. Vertieft wurde das neu gelernte bei einer Gruppenarbeit. Nach dem Mittagessen wurde das Programm mit einem Referat von Hubert Lauerer über „Rhetorik“ fortgesetzt. Dabei gab er den Teilnehmern wertvolle Tipps, wie sie überzeugend und sicher in der Öffentlichkeit auftreten können. Wie Gestik, Mimik, Sprechweise, Verhalten bei Zwischenrufen und Möglichkeiten das Lampenfieber in den Griff zu bekommen sind, wurden ausführlich anhand von konkreten Beispielen erörtert.

 

Am Nachmittag ging es zu Uli Stöckerls Unterwasserstation. „Methodik der Ausbildung“ am Beispiel einer Exkursion im Freien war angesagt. Dabei konnten die Teilnehmer/innen bereits in die Rolle eines Leiters schlüpfen und dabei die Kontrolle über eine Gruppe üben, z. B. wie verhält man sich bei auffälligen oder lustlosen Teilnehmern.

 

Vor Uli Stöckerls Schlangen musste niemand Angst haben.

 

Die Teilnehmer konnten ihr theoretisches

Wissen in praktischen Übungen testen.

 

Das zweite Ausbildungswochenende der Clubassistenten startete mit einem Referat von Lehrgangsleiterin Birgit Daschner  über „Aufsichtspflicht in der Vereinsarbeit“: Wer haftet bei Verletzung der Pflichten? Was gilt es zu beachten, wenn eine Jugendgruppe vereist? In diesem Ausbildungsblock wurde ausführlich auf die Rechte und Pflichte eines Jugendleiters eingegangen.

 

Um der Politikverdrossenheit unter den Jugendlichen entgegenzuwirken setzte sich Simon Frank mit den Ansichten der Jugendlichen auseinander.

 

Jugend und Politik - Simon Frank ging ein heikles Thema an

 

 

„Wie veranstalte ich einen Vereinsausflug?“ Unter Anleitung bzw. im Rahmen einer Gruppenarbeit erfolgte eine detaillierte Ausarbeitung: Wohin soll es gehen? Wer fährt mit (Betreuung bzw. Teilnehmerkreis)? Wann soll die Einladung bzw. Ausschreibung erfolgen (zeitlicher Rahmen)? Welche Kosten entstehen? Welche Risiken können auftreten?

 

Wie organisiere ich eine Vereinsveranstaltung - Hubert Lauerer gab hilfreiche Tipps.

 

Nach all der Theorie stand dann der Samstag ganz im Zeichen des Sportes. Vormittags brachte Juniorenjonglierweltmeister 1999 Peter Gerber den Teilnehmern in gekonnter Manier Jonglieren in Theorie und Praxis nahe. Die Jugendlichen jonglierten mit zwei bis vier Bällen, Keulen, Chiffontücher, Diabolos und übten  Tellerdrehen auf dem Stab solange bis es ein jeder beherrschte. Der Lehrmeister selbst erntete nach einer kleinen Vorführung tosenden Applaus.

 

Peter Gerber zeigte seine Jonglierkünste.

 

Am Samstagnachmittag vermittelte Kick Bo Trainer Karl Schmid aus Roding die Grundlagen dieser Trendsportart. Nach einem lockeren „Warm Up“ zu peppiger Musik, erfolgte eine Schulung im richtigen Musikhören, damit die „punchs and kicks“ bestens ausgeführt werden konnten.

 

Beim Kick Bo war Kondition gefordert!

 

Zum Abschluss der Ausbildungsreihe bedankte sich der Vorsitzende der Bayerischen Sportjugend Hubert Lauerer sowie Lehrgangsleiterin Birgit Daschner bei den Teilnehmern für ihr Engagement und die gute Mitarbeit. Alle konnten Urkunden, Jugendleiterausweise, T-Shirts, Mappen mit Unterrichtsmaterialien und Skripten für ihre Jugendarbeit in den Sportvereinen mit nach Hause nehmen.

 

Die erfolgreichen Clubassistenten – links stehend: Hubert Lauerer, Vorsitzender der Bayerischen Sportjugend im Landkreis Cham, links kniend: Birgit Daschner, Lehrgangsleiterin.

 

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(Daniela Sailer - bsj cham)

 

 

 

zu den Berichten 2006

Upd2006-10-15