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Wie macht man Kindern Spaß an der sportlichen Bewegung
Viele neue Ideen bei der Mitarbeiterfortbildung der Bayerischen Sportjugend
Cham/Weiding. Turnen, Tanz, Spiel und Theorie stand bei der Mitarbeiterfortbildung im Elementarbereich der Bayerischen Sportjugend Kreis Cham (bsj) auf dem Programm.
Zu diesem Lehrgang, der in der Chambtal-Sporthalle in Weiding stattfand, konnten zwei kompetente Referentinnen gewonnen werden. Den ersten Teil der Fortbildungsmaßnahme, gestaltete Katrin Vogl, Fachübungsleiterin für Gymnastik und Tanz und RSG. Der zweite Teil wurde von Gaufachwartin für Gymnastik und Tanz Edith Lindner aus Waldmünchen gleitet. Die Maßnahme wurde auch als Lizenzverlängerung für die Scheine „J“, „A“ und „Turnen allgemein“ bewertet. Das Programm war für Übungsleiter, die mit Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren arbeiten, geeignet.
Lehrgangsleiterin Petra Schönberger (freie bsj-Mitarbeiterin) hatte zusammen mit dem bsj-Team alle Voraussetzungen für einen Erfolg versprechenden Lehrgang geschaffen. Auch der erste Vorsitzende der Bayerischen Sportjugend Hubert Lauerer, der Sportbeauftragten des Landkreises Cham Bürgermeister Karl Holmeier aus Weiding und BLSV-Chef und Bezirksvorsitzender Arnold Linder ließen es sich nicht nehmen, den Lehrgangsteilnehmern einen Besuch abzustatten. Sie dankten den Verantwortlichen für die Ausrichtung dieses Turnlehrganges und stellten dabei die Wichtigkeit der Sports und der Bewegung von Kindern in den Mittelpunkt.
30 interessierte Übungsleiterinnen und Betreuer von Kinderturngruppen konnten wieder viele neue Anregungen mit nach Hause nehmen. Anschaulich und praxisnah wurden die Themen vermittelt. Die Ausbildung beinhaltete viele interessante Bewegungsformen mit Musik aber auch einige Tänze.
Nach einem kurzen Aufwärmprogramm waren die Teilnehmer/innen schnell mit Gedanken und Bewegungen voll bei der Sache. Fachübungsleiterin Katrin Vogl zeigte beim ersten Teil des Lehrganges abwechslungsreiche Übungseinheiten aber auch schöne und phantasievolle kindgerechte Tänze. Der Nachmittag stand im Zeichen von Spielen mit dem Seil und anderen Geräten. Zu Beginn wies die Referentin Edith Lindner darauf hin, dass Motivation zum Spielen mehr ist als nur immer siegen müssen oder wollen. Weitere Motive können sein, -Reiz des ungewissen Spielverlaufes, -Spannung und Heiterkeit, die ein Spiel tragen -die Möglichkeit, sich und die Alltagssorgen im Spiel zu vergessen Jeder kennt eine Unzahl von Spielen, die durch kleine Veränderungen immer zu neuen Spielen führen. Verändern lassen sich Spielregeln, Spielfeld, Mitspieler oder Spielgerät. Das wurde gleich in der Praxis ausprobiert, altbekannte Laufspiele verbunden mit dem Handgerät Seil eröffneten vielfältige Spielmöglichkeiten für das Aufwärmen zu Beginn einer Sportstunde. Viel Spaß hatten die Teilnehmer auch an den Partnerspielen mit dem Seil. Sie dienten dazu Grundtechniken wie das Schwingen des Seils in spielerischer Form zu erfahren und zu vertiefen. Geschicklichkeitsspiele unter dem Motto- "Wer kann...“ führte etwas weiter in die Materie ein. Das Seil kann nämlich nicht nur zum Seilspringen verwendet werden. Werfen und fangen, einwickeln, stoppen und mehr zeigte die Referentin den interessierten Teilnehmern, die selbst darüber erstaunt waren, wie schnell sie die kleinen Tricks beherrschten. All diese Kunststücke wurden dann in einem szenischen Spiel zusammengefasst. Inspiriert von der Musik "Zahnpastastrang" von Haindling erarbeitete E. Lindner eine kleine Aufführung, die wegen der großen Teilnehmerzahl in drei Gruppen einstudiert wurde. So konnten die Teilnehmer schon nach kurzer Zeit die Choreographie bei den anderen bewundern. Für die Zielgruppe der Kindergartenkinder wurde ein kleines Tanzspiel mit Reifen und Pylonen ausgewählt. Hier war die Musik " Lieder, die wie Brücken sind" von Rolf Zuckowski der Rahmen zu dem es verschiedene Brücken und Verbrüderungen gab.
Zum Schluss wurde noch das freie und phantasievolle Spiel angeboten. Dazu hatte E. Lindner Betttücher mitgebracht, die zu Tanzsäcken zusammengenäht waren. Besonders die anwesenden Kinder ließen es sich nicht nehmen, sofort hineinzuschlüpfen und auszuprobieren was man damit anfangen könne. Als dann die Musik "Traumzeit" erklang, waren alle vom Zusammenspiel von Musik und "verhüllter" Bewegung angenehm überrascht. Dieses improvisierte Spiel bereitete den ruhigen Ausklang des Lehrgangs vor. Als Entspannung zum Schluss eines so intensiven Lehrgang gab es noch die Massage unter dem Thema "Pizzabacken". Als Dankeschön erhielten die Referentinnen einen Blumenstrauß.
Mit dem Seil – nicht nur Seilspringen – Die Teilnehmer waren begeistert
(Petra Schönberger - bsj Cham) |
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Upd2004-12-02 |
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