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Reichlich Salz und Sonne genossen
Sport-Mitarbeiter folgen der bsj-Kreisjugendleitung ins Berchtesgadener Land
CHAM/LANDKREIS. Der ehemalige Vorsitzende der bsj-Kreisjugendleitung, Manfred Simmel (Michelsneukirchen), hatte die Mitarbeiter aus den Sportvereinen im Landkreis Cham wiederum zu einem Wochenend-Ausflug eingeladen. Ziel der Tour 2001 war der südöstliche Zipfel Bayerns mit seinen Naturschönheiten und Sehenswürdigkeiten, basierend auf dem Reichtum der Salzlagerstätten. Bei traumhaften Bedingungen erlebte die Reisegruppe das Berchtesgadener Land, den Ruperti-Winkel und die Stadt Salzburg von ihrer herrlichsten Seite.
Vom Quartier beim „Kirchenwirt“ in Unken am Steinpass aus besichtigte die Reisegruppe der Chamer Sportjugend zunächst den idyllisch gelegenen Königssee. Die Überfahrt nach St. Bartholomä bei wolkenlosem Himmel, die alles überragende Watzmann-Ostwand sowie das faszinierende Panorama der den See einrahmenden Gebirgszüge ließen bereits am Samstagvormittag eine besondere Stimmung aufkommen. Den Genuss einer schier grenzenlosen Fernsicht ins Bayerische und das Salzburger Land brachte dann der Nachmittag. Auf der Höhe des Kehlsteinhauses am Obersalzberg ist inmitten einer grandiosen Landschaft auch mehr als 50 Jahre nach dem Untergang noch immer der NS-Größenwahn spürbar. Irische Folkmusik österreichischer Prägung gewann einige neue Fans, als man am Abend ein Konzert von „Malin Head“ im nahen Lofer besuchte.
Höhepunkt der Sportjugendreise sollte die Besichtigung der Mozartstadt Salzburg werden, wohin man am folgenden Sonntag aufbrach. Unter fachkundiger Führung erfuhren die Waldler nicht nur Unbekanntes über den berühmten Sohn der Salzachstadt, wie z.B. die Stanniol-Farbe der nach ihm benannten originalen (oder weniger originalen) Kugeln. Selbst die historischen klerikalen und politischen Besonderheiten der Festspielmetropole waren zu vernehmen. Und sogar Begriffe wie „Stiawoscher“ und „Dopplereffekt“ bereiten aufmerksamen Besuchern künftig keine Rätsel mehr.
Hervorzuheben
beim bsj-Trip sind wiederum die gemütliche, ja nahezu familiäre Atmosphäre
dieser Mitarbeiterreise. Hauptanteil
hierbei hatten Manfred und Elisabeth Simmel als Organisatoren, aber auch
Sepp Schwarz als umsichtiger Chauffeur ist aus diesem Kreis nicht mehr
wegzudenken. Und alle Teilnehmer stellten deshalb auf dem Heimweg bereits die
Frage: „Wohin geht´s denn nächstes Jahr?“
Mitarbeiter der Bayerische Sportjugend vor der Fürstbischöflichen Residenz in Salzburg |
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Upd2002-08-26 |
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