Partnerakrobatik und Ropeskipping - eine gelungene bsj-Fortbildung

 

Übungsleiter und Lehrer auf neuen Wegen im Sport - Christian Maier begeisterte die Teilnehmer an der Fortbildung in Pösing

 

Pösing. Einführung in die Partnerakrobatik und das Rope-Skipping (Seilhüpfen) gab es für über 60 Übungsleiter und Sportlehrer aus dem Volks- Realschul- und Gymnasialbereich am vergangenen Wochenende in der Mehrzweckhalle in Pösing. Petra Schönberger, freie Mitarbeiterin der Bayerische Sportjugend (bsj) Cham im Kinder- und Elementarbereich, die diese Fortbildung organisiert hatte, hatte mit Christian Maier, München, einen höchst fachkundigen und kompetenten Referenten dazu eingeladen, der zusammen mit seiner Partnerin Karin Kandler in äußerst kurzweiliger und sehr praxisorientierter Art diese beiden Themen darbot.

 

Sowohl am Samstag, als hauptsächlich Übungsleiter aus den Vereinen (z.T. zur Lizenzverlängerung) mit von der Partie waren, als auch am Sonntag mit vornehmlich  Sportpädagogen, vergingen die acht Lehrgangsstunden wie im Flug. Sportfachberater Günther Baumgartner, Waldmünchen, der als Vertreter des Staatlichen Schulamts am Sonntag die Begrüßung vornahm, unterstrich die Wichtigkeit dieser neuen bzw. modifizierten Sportarten in der Schule und zeigte sich erfreut über die rege Teilnahme der Lehrerinnen und Lehrer.

Mehr und mehr erfreuen sich Zirkuskünste großer Beliebtheit bei Kindern und Jugendlichen. Sie haben hervorragende Möglichkeiten für koordinativ anspruchsvolle Förderung, für Spiel und Spaß im Team und für die Erstellung von wirkungsvollen Vorführungen mit einfachen Mitteln. Akrobatik, Jonglage, Einradfahren, Diablo, Ropeskipping und Fackelschwingen sind Möglichkeiten, die Sportstunden abwechslungsreich und motivierend zu gestalten.

 

Christian Maier verstand es meisterhaft, die Partnerakrobatik methodisch und technisch leicht realisierbar vorzustellen und aufzubauen.  Spezifische Aufwärmübungen als "vertrauensbildende Maßnahmen" mit dem Partner sorgen für die richtige Grundlage und sind auch Voraussetzung für die späteren Balance- und Stützübungen. Partner-, Eigen- und Situationswahrnehmung ("Sicherheit vor Risiko"), Helfen und Sichern ("wer ist für wen und für was verantwortlich") konnten in spielerischer Form ausprobiert werden und ließen die Teilnehmer schnell zu äußerst wirkungsvollen und beeindruckenden Übungs- und Darstellungsformen gelangen.

 

War bei der Partnerakrobatik eher das ruhige und dosierte Üben angesagt, so stand beim Rope-Skipping Tempo und Beweglichkeit im Vordergrund. Neben den schnellen Bewegungserfolgserlebnissen gibt es dabei eine Vielzahl von Möglichkeiten, mit einem oder zwei Seilen, allein, zu zweit oder in der Gruppe zu üben. Dabei ist jeder auf den anderen angewiesen. Es sind Absprachen notwendig, jeder kann mit seinen Fähigkeiten in die Gruppe eingebunden werden, wodurch in besonderer Weise die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen gefördert wird. Mit einfachen Mitteln können kleine Shows und Vorführungen einstudiert werden und so abwechslungsreiche Beiträge für Schulvorführungen und Vereinsfeste entstehen.

 

Hubert Lauerer, der Vorsitzende der Kreisjugendleitung der bsj, dankte am Ende allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die aktive und rege Mitarbeit und überreichte Christian Maier und seiner Partnerin ein kleines Präsent. Lauerers Dank galt auch dem FSV  Pösing, allen voran Monika Weigl und Irmgard Kulzer, die sich für die reibungslose Organisation vor Ort verantwortlich zeichneten.

 

 

Menschenpyramiden bauten die Übungsleiter und Sportlehrer im Rahmen eine bsj-Fortbildung.

 

 

 

Christian Maier (re.) erwies sich als hochkarätiger Experte in Sachen Partnerakrobatik und Rope-Skipping.

 

 

 

Partnerakrobatik machte den Teilnehmern an der bsj-Fortbildung sichtlich Spaß.

 

 

 

 

 

 

 

zu den Berichten 2001

Upd2002-09-13