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Abwechslungsreiches Jahresprogramm bei der bsj
Cham. Mit dem Sprichwort "Neue Besen kehren gut!" wurde die neue Führungsmannschaft der Bayerischen Sportjugend (bsj) im Kreis Cham Anfang des Jahres vorgestellt. Die Mannschaft um den Vorsitzenden Hubert Lauerer sowie die Mitarbeiter, Kinder und Jugendlichen der Sportvereine hofften darauf, dass sich dieses Anspruch erfüllt. Jetzt, am Ende dieses abwechslungsreichen Jahres lässt sich eine positive Bilanz ziehen. Als Beweis dafür dient ein Rückblick auf das Jahresprogramm 2000 der Sportjugend.
Januar Eingeläutet wurde das Sportjahr 2000 mit einer Mitarbeiterbildungsmaßnahme in Spitzingsee. Lehrgangsleiter Rainer Schmid und seine Crew boten den Sportlern ein interessantes und lehrreiches Wochenprogramm. Bernhard Auerhammer, Bildungsreferent des BLSV für Schule und Verein, klärte die Teilnehmer über Vereinsrecht, Sorgfaltspflicht, Aufsichtspflicht und Haftungsfragen auf. Außerdem verdeutlichte Auerhammer, dass durch Schulung der Teamfähigkeit Hemmungen abgebaut werden und eine positive Gruppendynamik erzeugt wird, die die Arbeit in den heimischen Sportvereinen erleichtert. Kreativität konnten die Sportfans beim Basteln mit Window Colors unter Beweis stellen. Jedoch sollte auch die Sportpraxis nicht vernachlässigt werden. Bei herrlichem Sonnenschein und Schnee in Massen konnten die Brettlfans dem Skifahren frönen.
Februar Trotz zahlreicher Anrufe beim Wettergott ließ sich dieser nicht erweichen, so dass der Skitag, der am Voithenberg geplant war, sprichwörtlich ins Wasser fiel.
März "Ohne Moos nix los!" Dieser Ausspruch gilt auch für die Jugendabteilungen der Sportvereine. Daher informierte Diana Seebauer die Jugendleiter der Vereine über das Beantragen von Jugendbildungsmaßnahmen. Außerdem erklärte sie bei diesem Abendseminar wie die Formulare richtig ausgefüllt werden und wies auf die Einhaltung der Anmeldungsfristen hin.
April Die Kinder und Jugendlichen des FSV Pösing, der DJK Arnschwang und der SpVgg Eschlkam konnten den Multi-Cup 1999 für sich entscheiden. Sie wurden mit ihren Betreuern zu einem Siegerwochenende nach Fichtelberg eingeladen. Dort konnten die kleinen Sportcracks das Sportdress mit einer Bergmannskluft tauschen. Außerdem glänzten sie bei Ballspielen jeder Art und zeigten auch bei Gesellschaftsspielen, dass Kinder sich nicht ärgern.
Mai Olympia 2000 fand für die jungen Mitarbeiter aus dem Landkreis nicht in Sydney, sondern im "Olympic Spirits" in München statt. Auch für sie galt, wie für alle Olympioniken weltweit: "Dabei sein ist alles."
Juni Der diesjährige Multi-Cup-Auftakt, ein "Spiel ohne Grenzen", fand auf der Regeninsel in Chamerau statt. Trotz Temperaturen über dreißig Grad Celsius folgten nahezu 200 Kinder und Jugendliche dem Ruf von Bernhard Altmann und dem FC Chamerau als Mitorganisator. Die Sportbegeisterten bewiesen, dass sie auf allen Bühnen zu Hause sind und erzielten Punkte sowohl beim Stapeln von Bierkästen als auch beim Stockzielschießen. Außerdem zeigten sie, dass sie mit und ohne Ball in den Disziplinen Geschicklichkeit und Schnelligkeit die Nase vorne hatten.
Juli Beim Kreisjugendschwimmtag im Chamer Freibad kannte Petrus kein Erbarmen. Die 174 Kinder und Jugendlichen aus dreizehn verschiedenen Vereinen brauchten nicht erst ins kalte Nass springen um eine Abkühlung zu erfahren. Trotz der widrigen Wetterumstände bestätigte die hohe Starterzahl, dass Schwimmen eine populäre Sportart ist.
August Einen Höhepunkt des bsj-Jahresprogrammes 2000 bildete mit Sicherheit der Japan-Austausch. Zwanzig Jugendliche aus dem Landkreis konnten sich im Rahmen eines Aufenthalts in Japan mit der Kultur und Lebensweise der dortigen Bevölkerung vertraut machen. Zeitgleich fand Anfang August in Furth im Wald der sechste Jugendtriathlon statt. 87 Kids kämpften in den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen um den Titel des "Iron-Girls" bzw. "Iron-Boys".
September Die bsj lud junge Mitarbeiter (Jumi) aus den Vereinen zu einem Wanderwochenende ins BDKJ-Haus am Voithenberg ein. Nach dem gegenseitigen Kennenlernen gab Birgit Daschner Tipps, wie Zelt- bzw. Jugendlager organisiert werden. Nach dem theoretischen Teil der Veranstaltung durften die Jumi's am Putting Green des Further Golfclubs einlochen.
Oktober Der Oktober stand nochmals ganz im Zeichen der Bayerischen Sportjugend. Er begann mit dem vierten Kinder- und Jugendlauf in Furth im Wald. Aus dieser Veranstaltung wird ersichtlich, dass Langstreckenlauf nicht nur bei den Erwachsenen boomt. So konnten die Veranstalter im Bambini-Bereich eine hohe Teilnehmeranzahl verbuchen. "Kinder turnen und gestalten" war das Motto der Mitarbeiterbildung in Pösing. Unter der Leitung von Renate Brey und Petra Schönberger erfuhren die Teilnehmer wie man Tänze variieren kann, sie leichter oder schwerer gestaltet bzw. wie Tänze altersgerecht erarbeitet werden. Des weiteren wurden kindgerechte Bastelarbeiten mit Naturmaterial erstellt. Last but not least fand eine Ausflugsfahrt ins fränkische Weinland statt. Bei einer Weinprobe in Randersacker konnten die Sportler aus dem Landkreis Cham den hochgelobten Tropfen aus Franken testen und bei einem geselligen Abend Wein und Gesang genießen. Als Nächstes wurde Würzburg mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie der Festung Marienberg, dem Käppele und der Residenz, angefahren. Am letzten Tag besichtigten die Oberpfälzer Rothenburg ob der Tauber.
November Zum Abschluss des Multi-Cup 2000, der die Veranstaltungen Spiele ohne Grenzen, Kreisjugendschwimmtag, Jugend-Triathlon und Kinder- und Jugendlauf umfasste, eine Siegerehrung statt. Ausrichter hierfür war der FC Chamerau, der als erster Sieger den FSV Pösing und die punktgleichen Dritten DJK Arnschwang und SpVgg Eschlkam auf die Plätze verwies.
Dezember Die Kreisjugendleitung beendet eine erlebnis- und arbeitsreiches Jahr bereits mit der Vorbereitung des Jahresprogrammes 2001. Den Auftakt wird wieder die obligatorische Spitzingwoche bilden, die die Verantwortlichen der Sportvereine zum Kennenlernen, Erfahrungsaustausch und für neue Anregungen nutzen können. Denn: Arbeiten mit Kindern und Jugendliche bedeutet, sich am Puls der Zeit zu bewegen, um als Sportverein attraktiv zu bleiben. |
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Upd2002-09-13 |
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