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Rekordteilnehmerzahl beim 6. bsj-Further-Jugendtriathlon
87 Starter, reibungsloser Verlauf, gute Organisation
Schwimmen im Freibad, Radeln am Weiherdam nahe dem Freibad auf zu 90 % geteerten Wegen und Laufen im Chambtal waren die Stationen beim Wettbewerb zum 6. Further Jugendtriathlon. Die Bayerische Sportjugend, Kreis 3 Cham lud in Verbindung mit den drei Further Großvereinen DLRG, TV und FC auch heuer wieder zur Teilnahme an dieser sportlichen Großveranstaltung ein. Die Sportart Triathlon hat in der Vergangenheit immer mehr Anhänger gefunden. Wenngleich sich das Wetter nicht von seiner besten Seite zeigte, so konnte heuer dennoch ein neuer Teilnehmerrekord verzeichnet werden. Die teilnehmerstärkste Gruppe stellte heuer der FC Chamerau. Die Siegerehrung fand traditionell im Rahmen des DLRG-Sommernachtsfestes statt.
Die Organisatoren für den 6. Further Jugendtriathlon hatten sich auch heuer viel Mühe in der Vorbereitung und Organisation gemacht. Zahlreiche Helfer der bsj, der ausrichtenden Vereine DLRG, FC und TV waren am Samstag zur Stelle. Aber auch eine starke Abordnung der Further Bergwachtbereitschaft, das BRK und auch die Polizei unterstützten am Samstag erneut die reibungslose Durchführung.
Wird das Wetter halten?..., ... hält die schlechte Witterung viele von der Teilnahme ab?..., Hoffentlich passieren keine Unfälle!, ... dies und viele andere Gedanken mehr beschäftigten frühmorgens die Verantwortlichen.
Doch die von den letzten Jahren herrührende Erfahrung war spürbar. Viele Helfer waren bereits in den Vorjahren mit der gleichen Aufgabe betraut gewesen. Die Zusammenarbeit unter den Vereinen klappte, die Helfer arbeiteten Hand in Hand. Die wichtigsten Streckenposten waren über Funk verbunden. Im Freibad ordnete Peter Daschner im Einsatzfahrzeug der DLRG den Funkverkehr. DLRG-Vorstand Klaus Dimpfl schickte die Teilnehmer ins Rennen. Die Bergwacht und das BRK standen an markanten Stellen für Notfälle bereit. Die Triathleten wurden mit ISO-Getränken versorgt. Nahezu alle Teilnehmer starteten im vorgesehenen Zeitplan. Es klappte wie gewohnt. Auch Petrus zeigte mit den jungen Ausdauerathleten Einsehen und hielt während des Wettbewerbs die Schleusen am wolkenverhangenen Himmel geschlossen. Der Wettkampf verlief unfallfrei.
Trotz der drohenden Regenwolken ließen sich die jungen Athleten nicht von der Teilnahme abhalten. Mit besonderem Eifer waren die Kinder und Jugendlichen bei der Sache. Sie kämpften verbissen, aber fair um die beste Platzierung.
Teilnahmeberechtigt waren alle Buben und Mädchen der Jahrgänge 1981-1993, die einem dem BLSV angeschlossenen Verein oder der DLRG angehören. Start und Ziel war erneut das Further Freibad. Der Wettbewerb begann um 10 Uhr. Im 50-Meter-Becken des Further Bades galt es, unterteilt nach Jahrgängen, verschiedene Distanzen zu schwimmen. Auf der großen Liegewiese am Chambufer des Bades war die Wechselzone vom Schwimmen zum Radfahren. Über den Weiherdamm führte die Radstrecke in Richtung Dieberg und zurück zum Bad. Dort fand der zweite Wechsel in den Disziplinen statt. Nun mussten die Teilnehmer noch verschiedene Distanzen im Chambtal laufend bewältigen. Teilweise völlig erschöpft nach einem anspruchsvollen Wettkampf kamen diese wieder im Ziel an.
Die älteren Altersklassen gingen als erste an den Start. Die Jahrgänge 81-84 mussten 300m schwimmen, 12 km Rad fahren und 4000 m laufen. Während die Jahrgänge 1985 und 1986 150 m Schwimmen, 8 km Rad fahren und 2000 m Laufen zu bewältigen hatten, mussten die Jahrgänge 1987 und 1988 100 m schwimmen, 4 km radeln und 1000 m laufen. Die Jahrgänge 1989 und 1990 mussten 50 m schwimmen, 2 km Rad fahren und 700 laufen, die Jahrgänge 1991 und 1992 hatten 50 m Schwimmen, 2 km Radeln und 500 m Laufen zu bewältigen.
Die Auswertung über ein eigenes Programm lag in den bewährten Händen von DLRG-Mitglied Volker Schuppke. Während des laufenden Wettbewerbs begann bereits um 12 Uhr der Festbetrieb zum traditionellen Sommernachtsfest der Further Lebensretter. Die Teilnehmer und Betreuer nutzten das reichhaltige Angebot der DLRG-Küche zur Stärkung. Auch die Siegerehrung fand im Rahmen des Sommernachtsfestes statt.
Pünktlich um 15 Uhr konnte der stellvertretende DLRG-Vorsitzende Heinz Winklmüller neben den Teilnehmern, Betreuern, Helfern und Organisatoren auch das Further Stadtoberhaupt - Bürgermeister Reinhold Macho - zur Siegerehrung willkommen heißen. Heinz Winklmüller dankte allen fürs Mitmachen, den Helfern für die gute Zusammenarbeit, den Verantwortlichen für die Organisation. Der besondere Dank galt Bürgermeister Macho und der Stadt Furth im Wald, welche die Veranstaltung auch heuer wieder mit einem ansehnlichen Geldbetrag unterstützten. Der Vorsitzende der bsj, Hubert Lauerer, gratulierte allen Teilnehmern zu ihrer Leistung. Das Ergebnis allein sollte nicht im Vordergrund stehen, allein die Bereitschaft zum Mitmachen ist anerkennenswert. Auch er dankte der Stadt und Bürgermeister Macho, welche das Freibad unentgeltlich zur Verfügung gestellt hatten. Das Further Stadtoberhaupt freute sich, dass die Grenzstadt auch heuer wieder als Durchführungsort für eine derart große sportliche Veranstaltung auserwählt wurde. Er hieß alle in der Grenzstadt willkommen. Den Teilnehmern gratulierte er zu ihrer Leistung, den Betreuern für ihr Engagement in der Jugendarbeit. Den ausrichtenden Vereinen - bsj, DLRG, FC und TV - sprach er für die Organisation und die Durchführung seinen besonderen Dank aus.
Heinz Winklmüller erwähnte, dass im Vorjahr 68 Teilnehmer registriert worden waren. Heuer gingen 87 junge Triathleten an den Start, was eine neuer Rekordteilnehmerzahl darstelle. Erstmals gingen heuer auch 6 junge Ausdauersportler aus der tschechischen Nachbarstadt Domazlice an den Start. Am stärksten waren die Jahrgänge 1988 bis 1991 besetzt. Allein bei den Mädchen den Jahrgangs 1991 gingen 16 Teilnehmer in das Rennen. Jeder Teilnehmer bekam eine Urkunde überreicht und durfte sich an der Verlosung schöner Sachpreise beteiligen. Die jeweils ersten Drei jeder Alterklasse erhielten schöne Erinnerungsgaben in Form von Medaillen und kleinen Pokalen aus der Hand von Bürgermeister Reinhold Macho.
Auch der teilnehmerstärkste Vereine wurde mit einem großen Pokal bedacht. So entsandten beispielsweise der SV Geigant und der SV Runding je 7 Ausdauerathleten, während 11 Teilnehmer dem FC Furth im Wald angehörten. Ganz stark war die DJK Arnschwang vertreten. Allein 18 zählte die Arnschwanger Triathlongruppe. Sie wurde nur ganz knapp vom FC Chamerau übertroffen. Der FC Chamerau erhielt aufgrund seines 19 Mann starken Teilnehmerfeldes aus der Hand von Bürgermeister Macho den begehrten Pokal. Zudem ist erwähnenswert, dass der Further Jugend-Triathlon zählt mit anderen sportlichen Großveranstaltungen zu der Gesamtwertung des bsj-Multi-Cups zählt.
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Upd2002-08-27 |
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