Tanzen mit Kindern

 

"Tanzen mit Kindern und Gestaltungsarbeiten" - dieses Thema einer Mitarbeiterfortbildung der Bayerischen Sportjugend im Kreis Cham in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis "Sport in Schule und Verein" stieß auf großes Interesse. Auf Grund der gemeldeten 70 Teilnehmer aus dem gesamten Landkreis musste der ursprünglich nur für Samstag angesetzte Kurs auf zwei Gruppen aufgeteilt und auch am Sonntag in der Mehrzweckhalle in Pösing durchgeführt werden.

 

Petra Schönberger aus Weiding, eine Mitarbeiterin der Kreisjugendleitung, konnte als Lehrgangsleiterin überaus zufrieden sein angesichts des regen Interesses an dieser Fortbildungsmaßnahme, die als Teil-Lizenzverlängerung für die Vereins-Übungsleiterscheine gewertet wird. Ihr Dank galt auch dem FSV Pösing, allen voran Irmgard Kulzer und Monika Weigl, die die Anwesenden bestens mit Kaffee und Kuchen sowie Obst vor und nach den einzelnen Übungen stärkten.

 

Der Vorsitzende Der bsj-Kreisjugendleitung, Hubert Lauerer, und Schulamtsdirektorin Melanie Heigl hießen die Teilnehmer willkommen und würdigten ihre Bereitschaft, sich immer wieder auf den neuesten Stand der Förderung und im Umgang mit Kindern und Jugendlichen zu bringen. Sportverein und Schule zögen dabei an einem Strang. Bereits seit vielen Jahren betreuen ehrenamtliche Mitarbeiter in den Vereinen den Nachwuchs. Die entsprechende Ausbildung und Fachkompetenz dazu vermittelt bereits seit Jahren die bsj in geeigneten Fortbildungsveranstaltungen. Dass auch Lehrer und Lehrerinnen aus Grund- und Hauptschule sowie Erzieherinnen sich stets auf dem Laufenden halten müssen, beweise die große Zahl der Teilnehmer an diesem Wochenendlehrgang.

 

Das rege Interesse an dem Fortbildungsangebot resultierte sicher auch an den Referentinnen. Mit Renate Brey aus München (Tanzen mit Kindern) und Sandra Paschek aus Pösing (Gestaltungsarbeiten mit Naturmaterialien) standen zwei versierte Fachleute zur Verfügung, die es verstanden, die die Übungs- und Jugendleiter/innen, Lehrer/innen und Erzieherinnen zu begeistern und ihnen viele Tipps und neue Ideen mit auf den Weg zu geben.

 

 

Vielseitige Bewegungs- und Tanzspiele, gesungene Tänze, internationale Gruppen-Reigentänze sowie Tanzimprovisationen und die Förderung der freien Bewegungsgestaltung sowie der Kreativität standen bei Renate Brey im Vordergrund ihres Vortrags. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten dabei selbst erproben, wie man die Tänze variieren, einfacher oder schwerer gestalten und altersgemäß erarbeiten kann.

 

 

Kreativität und Ideen waren gefragt bei Sandra Pascheks Gestaltungsarbeiten. Getrocknetes Herbstlaub wurde laminiert und zu einer Blätterkette verarbeitet, die man dann zur Gestaltung von Räumen oder auch für Rhythmikübungen im therapeutischen Sinn verwenden kann. Die Teilnehmer machten bei beiden Referaten mit großer Begeisterung mit und forderten einen Folgelehrgang, was von der bsj sicherlich aufgegriffen und realisiert wird.

 

 

 

 

Upd2002-08-27